Konfliktmanagement

Wo es einen Konflikt gibt,
gibt es auch eine Lösung

Gerade in Unternehmen ist die Palette an unterschiedlichen Konfliktarten groß. Dabei geht es häufig um Sachthemen wie die Verteilung von Ressourcen, um Zuständigkeiten, um unterschiedliche Ziele oder Vorgangsweisen.

Jeder Mensch hat seine Sichtweise dazu, bringt eigene Werte mit und hat seine Vorstellungen und Bedürfnisse.  Unterschiedliche Standpunkte prallen aufeinander, der Sachkonflikt rutscht schnell auf eine persönliche Ebene, es kommt  zu “Verletzungen”. Man spricht es nicht offen an, weil man “keinen Streit möchte”.

Konflikte haben eine Dynamik inne und lösen sich nicht von selbst. Das wirkt sich auf die Effizienz der Zusammenarbeit und auf das Arbeitsklima aus. Unproduktivität, Demotivation,  Unbehagen, Stress sind Folgen von ungelösten Konflikten. Betriebliche Konflikte verbrauchen Zeit und Geld.

Eine Studie aus dem Jahr 2009 (KPMG) zeigt Kosten von Reibungsverlusten in Unternehmen auf. Darin wurden 9 Konfliktkostenkategorien identifiziert und gemessen. Die Ergebnisse lassen aufhorchen:

  • 10-15% der Arbeitszeit werden für Konfliktbewältigung verwendet
  • 1% der Mitarbeiterkosten/Jahr fließen in unverarbeitete Konflikte
  • durch Fluktuation fallen Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten an

Konflikte bestehen durch unzureichende oder zu wenig Kommunikation.

Mehrere  Interventionsmöglichkeiten helfen Brücken zu bauen und gegenseitiges Verständnis zu erlangen, damit die Kommunikation wieder in Fluss kommt.

Interventionsmöglichkeiten

Erhöhung der Konfliktfähigkeit
In Seminaren sollen eigene und fremde Verhaltensmuster bewusst werden. Ziel ist es, seine eigenen Verhaltensmuster zu erkennen und den Umgang mit anderen Konfliktstrategien zu erproben. In einer vertrauensvollen Lernumgebung können Handlungsweisen ausprobiert und Erfahrungen gesammelt werden..
Mediation/Moderation  ist ein  strukturiertes Verfahren zur Konfliktregelung. Eine externe und damit neutrale Person steuert den Prozess und unterstützt die Konfliktparteien in der Bewältigung des Konfliktes.  Diese Intervention verhilft rasch zu einer für beide Seiten gut gehbaren Lösung und dient gleichzeitig als Modell, wie in Zukunft Differenzen behandelt werden können.
Teams bilden, Zusammenarbeit fördern und verbessern, Konflikte vermeiden – Voraussetzungen schaffen, die eine dauerhafte und effektive Zusammenarbeit möglich machen.

Eine Mischung aus rationalem Austausch und kooperativem Miteinander soll nicht nur Kompetenz fördern, sondern Beispiel gebend für die Zusammenarbeit wirken.

“Aufgrund Ihrer ruhigen, aufgeschlossenen Art haben Sie eine gute Gesprächsbasis zwischen den beiden Medianden geschaffen. Sie haben es immer wieder geschafft das Gespräch professionell auf die fachliche Ebene zu lenken. Die beiden Medianden hatten die Möglichkeit Ihren Standpunkt zu äußern und zu vertreten. Des Weiteren ist es Ihnen gelungen den beiden Medianden Techniken zu vermitteln für eine gute Zusammenarbeit mit dem Verständnis für den jeweils anderen Aufgabenbereich.”
Mag. Verena Wieser, Leitung Zentrale Administration und Klientenbetreuung, Dr. Dr. Wagner GmbH
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